Mundipharma setzt Maßstäbe in verschiedenen Fachgebieten


Schmerz

1984 revolutionierte Mundipharma die Schmerztherapie mit der Einführung des ersten retardierten Morphinpräparats. Mundipharma forscht nach wie vor, um innovative Schmerzpräparate zu entwickeln, die die Behandlung für Arzt und Patient erleichtern/ vereinfachen.
Nichts ist schlimmer für einen Patienten als Schmerzen oder die Angst vor Schmerzen.
Nach aktuellen epidemiologischen Erhebungen haben in Deutschland zwischen 7,5 und 15 Millionen Menschen chronische Schmerzen. Die meisten davon leiden unter Schmerzen des Bewegungsapparates, an neuropathischen Schmerzen oder an Tumorschmerzen.

Alle diese Patienten benötigen eine differenzierte, individuell auf sie zugeschnittene Schmerztherapie. Die medikamentöse Therapie stellt dabei eine der wichtigsten Komponenten dar, und hier sind es die starken Opioide, die bei starken Schmerzen zum Einsatz kommen.

Ziel einer effektiven Schmerztherapie ist nicht nur die Schmerzreduktion, bis hin zur Schmerzfreiheit, sondern auch die Verbesserung der Lebensqualität. Diese kann zusätzlich zur Schmerzlinderung durch eine gute Verträglichkeit der medikamentösen Therapie erreicht werden. Je weniger Nebenwirkungen eine Therapie hat, desto weniger wird der Patient in seinem Alltag eingeschränkt.

Auch in Deutschland gibt es in der Schmerztherapie noch einiges zu verbessern. Mundipharma belässt es daher nicht bei der Entwicklung neuer Präparate, die noch exakter dosierbar sind, die noch verträglicher sind und die Patienten möglichst schmerzfrei mobil halten. Auch die entsprechende ausführliche Information für Ärzte und Patienten ist eine wichtige Voraussetzung für die Verbesserung der Schmerztherapie.

Mundipharma bietet sowohl den behandelnden Ärzten als auch den Patienten und deren Angehörigen umfangreiche Informationen und Unterstützung in vielfältiger Form. Wichtiger Teil dieses Engagements sind die Fortbildungen und Workshops, über die wir Sie hier informieren.


Onkologie

Die neuen Zahlen des Robert-Koch-Instituts liegen vor (2/2008): Nach Hochrechnungen aus Registerdaten erkranken in Deutschland jährlich rund 436.000 Menschen neu an Krebs. 208.000 sterben daran. Binnen zwei Jahren hat sich die Zahl der diagnostizierten Fälle damit um rund 11.000 erhöht. Wenn sich keine wesentlichen Fortschritte ergeben, erwarten Experten im Jahr 2020 rund 30 Prozent mehr Krebsfälle.

Zusätzlich zum großen Engagement in der Schmerztherapie engagiert sich Mundipharma auch im Bereich der Onkologie mit dem Ziel, nicht nur das Leben der Patienten zu verlängern, sondern auch die Lebensqualität unter der Krebstherapie zu erhalten. Eines der Präparate von Mundipharma ist in Deutschland zugelassen zur Primärtherapie fortgeschrittener indolenter Non-Hodgkin-Lymphome, bei fortgeschrittenem Multiplen Myelom und bei der chronisch lymphatischen Leukämie. Alle drei sind Erkrankungen des Lymphsystems, bei der (bösartige) Krebszellen im Lymphsystem gefunden werden. Das Lymphsystem verzweigt sich über dünne Gefäße - ähnlich Adern - über den gesamten Körper. In den Lymphgefäßen befindet sich Lymphe, eine farblose, wässerige Flüssigkeit, welche Lymphozyten, die zu den weißen Blutkörperchen gehören, enthält.

Ein weiteres Präparat aus dem Bereich der Onkologie wird eingesetzt, wenn die Hirnhäute von Krebszellen befallen sind.

Da Krebs sich zunehmend als eine Alterserkrankung darstellt und die Altersstruktur der Bevölkerung sich kontinuierlich nach oben hin verschiebt, nimmt auch die Zahl der Krebskranken in gleichem Ausmaß zu. Diese älteren Patienten sind oft multimorbide.

Mundipharma hat erkannt, dass neben der interdisziplinären Krankenversorgung auch Forschung und Lehre zwei weitere Säulen sein müssen. Ziel muss es sein, diese drei Säulen eng miteinander zu verzahnen.

Neben der Bereitstellung der Arzneimittel zur Krankenversorgung engagiert sich Mundipharma deshalb auch in der Forschung und der Lehre. Das Ziel der modernen Schmerz- und Krebsforschung ist es, die Wirksamkeit und Verträglichkeit bereits bekannter Medikamente und Therapieverfahren weiter zu verbessern.

Da das Wissen besonders in der Onkologie eine sehr kurze Halbwertszeit besitzt, und Therapien, die gestern aktuell waren, heute bereits durch neue ersetzt werden, wird es immer schwieriger, die ständig wachsende Informationsflut ständig parat zu haben. Deshalb hat Mundipharma mit mundiCampus eine Internetseite entwickelt. In diesem Forum werden für Heilberufler  genauso wie für Patienten regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für die verschiedensten Zielgruppen und die unterschiedlichen Indikationsfelder angeboten.
  
Mundipharma freut sich über eine rege Beteiligung und hofft, mit diesem Forum den Wissenstransfer für alle zu verbessern.

 

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